Was bedeutet IKZ?
Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) beschreibt die freiwillige Kooperation mehrerer Städte und Gemeinden, um Aufgaben gemeinsam effizienter zu erfüllen. Im Bereich Schul-IT bedeutet das konkret: Kommunen schließen sich zusammen, um gemeinsam digitale Infrastruktur, Geräte und IT-Dienstleistungen für Schulen zu betreiben und zu betreuen.
Warum ist IKZ bei der Digitalisierung von Schulen wichtig?
Viele Kommunen stehen vor der Herausforderung, ihre Schulen technisch zeitgemäß auszustatten, zu warten und zu verwalten. Eigene personelle oder technische Ressourcen reichen dabei oft nicht aus. Über die IKZ können diese Aufgaben gebündelt, abgestimmt und durch zentrale Stellen wie das IMZ unterstützt werden.
Rolle des IMZ
Das Informations- und Medienzentrum (IMZ) fungiert im Rahmen der IKZ als zentraler technischer Dienstleister für die Kommunen im Regionalverband Saarbrücken. Es übernimmt Aufgaben rund um die:
- Planung und Konzeption der IT-Ausstattung
- Beratung zur Medien- und Netzwerkstruktur
- Bereitstellung von IT-Dienstleistungen
- Unterstützung bei Fördermittelbeantragung (DigitalPakt)
Zentrale Leistungen & Unterstützungsangebote
KOMSA
Kompetenzzentrum für Medien- und Schulbuchausleihe sowie Adminis-tration
- Serverdienste und zentrale Benutzerverwaltung
- Hotline und Support für Lehrkräfte
LOTUS
Lokale Technische Unterstützung und Support
- Vor-Ort-Service an Schulen
- Endgeräte-Installation und Fehlerdiagnose
- Hotline für technische Störungen
KOMSA+
Erweiterte Administrations-Dienste
- Endgeräte-Installation und Unterstützung bei komplexeren Systemen
- Netzwerkinfrastruktur-Service
Zusatzleistungen (optional):
- Ersteinrichtung von Geräten
- Mobile Device Management (MDM)
-
DigitalPakt-
Beratung
-
Individuelle
Lösungen
Umsetzung der IKZ
Vor der Aufnahme in die zentrale IT-Betreuung erfolgt zunächst die Abstimmung mit dem zuständigen Schulträger und der Schulleitung. Anschließend werden die Schulstandorte besichtigt, um die räumlichen und technischen Voraussetzungen zu erfassen. Auf Grundlage dieser Vor-Ort-Erhebung wird der aktuelle Stand dokumentiert und mit dem angestrebten Zielzustand verglichen. Dabei fließt auch das vorhandene Medienkonzept der Schule mit ein.
Die Ergebnisse werden in einer Arbeitsliste festgehalten, die als Basis für die anschließende Beschaffung dient. Ergänzend dazu wird geprüft, welche der geplanten Maßnahmen im Rahmen des DigitalPakts förderfähig sind.
Ziel ist eine technisch passende und langfristig tragfähige Lösung für die jeweilige Schule.
Vorteile für teilnehmende Kommunen
Allgemeine Informationen zum DigitalPakt Schule finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
- Entlastung eigener Ressourcen
- Gebündeltes Expertenwissen
- Professionelle Betreuung
- Zentrale Infrastruktur
- Fordermittelberatung